Camila schloss die Kuppel bei Sonnenaufgang. Sie schrieb ihre Notizen. Sie zog eine warme Jacke an. Dann ging sie mit Polly auf der Schulter hinaus auf den Laufsteg.
Die Sonne war noch nicht aufgegangen. Die Milchstraße verblasste im Osten.
Sie sprachen einige Minuten nicht.
"Das ist der beste Moment der Nachtschicht", sagte Camila. "Direkt vor Sonnenaufgang. Die Daten sind unterwegs nach Deutschland. Die Kuppel ist geschlossen."
Eine blasse Linie erschien im Osten hinter den Anden. Dann ein Glühen. Dann der erste Bogen der Sonne.
Das Licht war fast weiß. Die Luft war dünn und klar.
Die Kuppeln leuchteten zuerst auf. Dann der Laufsteg. Dann Camilas Hände.
Camila legte eine Hand auf Pollys Rücken. "Du gehst heute", sagte sie. "Ich kann es immer sehen."
Read it. Then say it.
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Polly neigte den Kopf.
"Danke, dass du hier warst", sagte Camila. "Der nächste Besucher wird ein Doktorand sein. Dann ein Journalist. Keiner von ihnen wird ein Papagei sein. Ich werde mich an den Papagei erinnern."
Diego kam mit zwei Thermoskannen Kaffee. Er gab eine an Camila. Er nickte Polly zu. Die drei beobachteten den Sonnenaufgang.
Als sie oben war, streckte Polly ihre Flügel. Sie hob sich von Camilas Schulter. Sie umkreiste die vier Kuppeln einmal. Dann flog sie nach Osten in Richtung der Anden.
Die Atacama fiel unter ihr ab. Die Kuppeln wurden zu kleinen weißen Flecken. Dann waren sie verschwunden.
Sie flog weiter zu dem, was als Nächstes kam.