Am vierten Morgen war der Zug westlich von Nowosibirsk. Polly schaute auf die Uhr. Sie zeigte 06:30 an. Die Uhr hatte sich seit Moskau nicht verändert.
Der ganze Zug läuft nach Moskauer Zeit. Sie ändert sich sieben Tage lang nicht. Man kann keinen langen Zug mit unterschiedlichen Zeiten an jeder Station betreiben.
Aber die Ortszeit draußen war 10:30. Die Sonne war schon seit sechs Stunden aufgegangen.
Polly machte sich auf den Weg zum Speisewagen. Er war drei Waggons entfernt. Sie hüpfte den Gang entlang.
Die Schaffner in grünen Uniformen lasen zwischen den Stationen Zeitungen. Sie schienen nicht überrascht zu sein, einen Papagei zu sehen.
Der Speisewagen hatte blassblaue Wände und Spitzenvorhänge. Polly setzte sich an einen Tisch am Fenster.
Read it. Then say it.
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Ein Kellner brachte ihr eine Speisekarte. Sie neigte den Kopf. Er nahm die Speisekarte zurück. Dann brachte er ihr einen kleinen Teller. Brot, Butter und dunkler Hering.
"Mit den besten Grüßen aus der Küche," sagte er.
Der Hering war salzig. Das Brot war sauer. Die Russen essen das schon seit hundertzwanzig Jahren in Zügen.
Draußen war der Wald zu offenem Grasland geworden. Kühe weideten in der Nähe eines kleinen Hauses. Ein Mann auf einem Fahrrad wartete an einem Bahnübergang.